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Abgeschlossenheitsbescheinigung
Begriff:Die Abgeschlossenheitsbescheinigung (AB) ist nach deutschem Recht eine Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung baulich von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist.

Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine Bescheinigung über bestimmte Eigenschaften die eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum aufgrund des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) "Gesetz über Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht" vom 15. März 1951 baulich vollkommen von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist.

Diese Trennung erfolgt im allgemeinen z.b. durch Wände und Decken, die den nötigen Schall- und Wärmeschutz der gefordert ist gewährleisten. Ferner muss ein eigener, abschließbarer Zugang zu dieser Wohnung / Teileigentum vorhanden sein.

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist die Voraussetzung für die Aufteilung eines Gebäudes in Wohnungseigentum / Teileigentum und notwendig für die Anlage eigener Grundbuchblätter für jede einzelne Eigentumswohnung / Eigentumsanteil.

Ansicht
Begriff:

Als Ansicht wird in einer Technischen Zeichnung die zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen Körpers, z.B. eines Hauses, von verschiedenen Seiten aus bezeichnet. In der Praxis werden oft Fassadenansichten für die Beweissicherung von denkmalgeschützten Objekten benötigt.

Aufmaß
Begriff:

Als Aufmaß bezeichnet man das vermessen und zeichnen eines bestehenden Gebäudes oder Gebäudeteilen (z.B. bestimmte Etagen, Wohnungen oder Büroeinheiten, Dachgeschosse). Im Regelfall ist ein klassisches Wohnungsaufmaß für Mieter interessant um die für die Mietfläche relevante Fläche berechnen zu lassen.

Balkone und deren Flächenberechnung
Begriff:

Gemäß Wohnflächenverordnung (WoFlV) werden Terrassen, Loggien, Balkone nur zu 25% angerechnet. Eine Anrechnung zu 50% kommt nur unter besonderen Umständen des Einzelfalles in Betracht, beispielsweise bei besonders guter Lage oder besonders aufwendiger Gestaltung von Terrassen, Balkonen etc., wodurch ein höherer als der übliche Wohnwert erreicht wird. Wintergärten werden, sofern sie beheizt sind, zu 100% angerechnet. Unbeheizte Wintergärten finden eine Berücksichtigung mit nur 50% bei der Wohnfläche.

Beweissicherung und Bilddokumentation
Begriff:

Die Beweissicherung und Bilddokumentation dient dem Erfassen des Zustandes eines Bauwerks zu einem bestimmten Zeitpunkt.

siehe auch sonstige Leistungen

Brüstungshöhe
Begriff:

Die Brüstungshöhe gibt die Höhe einer Brüstung über der Oberkante des fertigen Fußbodens eines Geschosses an. Bei Treppengeländern wird senkrecht auf der Stufenvorderkante gemessen.

Dachgeschoß
Begriff:

Als Dachgeschoß bezeichnet man Geschosse, die direkt unter dem Dach und oberhalb der Traufe (Tropfkante am Dach eines Gebäudes) liegen.

Dachgeschoßfläche und deren Berechnung
Begriff:

Für die Berechnung von Dachgeschoßflächen bzw. Wohnflächen im Dachgeschoß sind besondere Regelungen in der Wohnflächenverordnung getroffen worden. Flächen unter Dachschrägen die eine lichte Höhe von weniger als 1m aufweisen werden nicht als Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung nicht berücksichtigt. Bei einer lichten Höhe von 1 bis 2m erfolgt eine Anrechnung zur Hälfte. Darüber hinaus erfolgt eine 100prozentige Anrechnung der Fläche.

Dachkonstruktion
Begriff:

Als Dachkonstruktion bezeichnet man das Traggerüst eines Daches, also die für seine Standsicherheit notwendige Konstruktion.

DIN 277
Begriff:

Die  1987 erschienene DIN 277 "Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau" gilt als maßgebende Grundlage zur Ermittlung von Grundflächen und Rauminhalten von Bauwerken oder Teilen von Bauwerken. Die Norm ist insbesondere bei der Flächenermittlung von Gebäuden mit mehreren Nutzungen anzuwenden.

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